Die Welt der Kinder ist für Dich eine fremde Welt, denn Du bist gefangen in einem Alltag, der Dir keine Zeit läßt, Dich zu erinnern. Überprüfe, was Du tust, zwinge Dich, ernsthaft darüber nachzudenken, und erkläre dann den Unterschied zwischen Dir und einem bloßen Mechanismus. Ist Dein Geist noch beflügelt genug, daß er dich in jene Fernen entführt, die Du als Kind erlebt hast? Kannst Du den Notwendigkeiten des Augenblicks entrinnen und Dein Bewußtsein öffnen für die Stimmen Deiner unsichtbaren Umgebung?....
Band 1000 - DER TERRANER von William Voltz
Hallo auf meiner Seite STREIFLICHTER! Hier
findet Ihr gute, interessante, verrückte oder auch einmal nachdenklich stimmende
Textpassagen aus den Perry Rhodan Heften. Die wenigen ausgesuchten Sätze pro Heft sind
ein gutes Beispiel für die hohe Qualität, die Vielschichtigkeit und das breite Spektrum
dieser Serie, die es Woche für Woche schafft, uns Leser immer wieder prächtig zu
unterhalten.
Pro Heft wird maximal eine Passage veröffentlicht - wer also mehr davon will: einfach an
den nächsten Kiosk und das aktuelle Heft kaufen...
Zykluswahl: |
Band 1750 - Karawane der Verzweifelten von
Robert Feldhoff
"Zaubern kann hier keiner. Keine Merlins, keine Waringers
mehr. Du mußt nehmen, was du kriegst."
Band 1751 - Die Grenzländerstation von
Arndt Ellmer
Bei dem Terraner-Wesen allerdings zweifelte Phermi, ob es einen
leichten Stoß verkraftete und nicht sofort umfiel.
Band 1752 - Als Rebell geboren von
Hubert Haensel
Leben und Tod lagen viel zu nahe beieinander,
weil eines ohne das andere unmöglich war.
Band 1753 - Die Crypers von Peter
Terrid
...einen langen Korridor, der... sehr unangenehm nach einigen
Substanzen roch, die besser im Inneren eines Lebewesens verblieben wären.
Band 1754 - Phantome auf Schimos von
Susan Schwartz
"Auf manche Fragen gibt es keine Antwort."
"Ja, denn die Antwort liegt bereits in der Frage selbst und macht eine Suche
sinnlos."
Band 1756 - Der Herr der Milchstrasse von
H.G.Francis
Gucky: "...daß die Crypers... entwicklungstechnisch
gesehen aus den Osteichthyes hervorgegangen sind und...aus der Untergruppe der
Sarcopterygii."
Band 1757 - Endstation Tod von Horst
Hoffmann
...benetzte die Kombination des ...Mannes, der in Samuels Schaffensrausch
hineinplatzte wie ein falsches Muster - und zwar ein tödliches...
Band 1758 - Der Maschinenmensch von
Robert Feldhoff
Sein Kreislauf raste von Null auf Hundert, binnen zwei Sekunden. (Der Mann muß vorher
klinisch Tod gewesen sein.)
Band 1759 - Die Outlaws von Unith von
Hubert Haensel
Die eigene Existenz - nicht mehr als ein verwehender sentimentaler Gedanke... alles Leid
war nur ein Lidschlag des Universums.
Band 1761 - Konfrontation auf Connox von
Peter Terrid
"Wir werden diesen Verrätern schon die Schuppen zupfen. Aber halt die Kiemen feucht,
unsere Gegner sind nicht aus schlechten Eiern."
Band 1762 - Vorstoß auf Schingo von
Arndt Ellmer
Der Kopf war rund,... und auf seiner Oberseite vegitierte eine merkwürdige Art von
Symbiont. Oder es handelte sich um Schmuck, oder gar natürlichen Fellbewuchs.
Band 1763 - Würfel des Todes von
Horst Hoffmann
Ein Gelübde...nicht über das ungezügelte, heimliche, abscheuliche und perverse
Sexualleben der furchtbaren Aktivatorträger zu reden...
Band 1764 - Jagd nach dem Glück von
Horst Hoffmann
Gucky: ...Früher hätte ein - mir fällt der Name nicht ein, aber er ließ sich damals
Großadministrator nennen - nicht gezögert...
Band 1765 - Der Imprint-Faktor von
Susan Schwartz
Aber er (Gucky) riß sich zusammen; wie eine schlappe Mohrrübe herumzuhängen half
niemandem....
Band 1766 - Phasenspringer von Arndt
Ellmer
Perry Rhodan trug leichte Hauskleidung und streckte ihm die nackten Füße entgegen...
Band 1767 - Einsatz der Kartanin von
Peter Griese
"Nimm das Maul nicht zu voll. ... Du könntest dir die Schuppen verbrennen oder ein
paar Gräten brechen."
Band 1768 - Maschtaren sehen alles von
Ernst Vlcek
Neuzugänge waren zumeist Neugeborene, höchstens ein Jahr alt, auf keinen Fall aber
übers Nestpissen hinaus.
Band 1769 - Endreddes Bezirk von
Robert Feldhoff
Wenn ich einmal glücklich bin, möchte ich sterben, damit ich den Himmel nicht mit
Tränen in den Augen betreten muß.
Band 1770 - Endreddes Gesetz von
Robert Feldhoff
Nur das Fernkarussell stach als leuchtendes Glücksrad...hervor. (Alles klar: Peter Bond
ist Gomasch Endredde)
Band 1771 - Der Tempel der Mondgöttin von
H.G.Francis
"Na also", sagte Mike Rhodan würdevoll und rückte seinen Dreispitz zurecht.
"Seine subalterne Nichtigkeit geruht höflich zu sein..."
Band 1772 - Zug der Herrscher von
Hubert Haensel
"Arlo Rutan fragt an ob er Gefan- gegene machen soll", meldete der Funker der
PERSEUS.
Tifflors Miene entgleiste prompt. "Gib dem Holzhacker zur Antwort..."
"Wem?"
Band 1773 - Entscheidung auf Borrengold von
Hubert Haensel
"...Ich will weg von Borrengold, sofort..."
"Die Crypers kennen ein passen- des Sprichwort", unterbrach Mike.
"Mitgeschnappt - mitgeschuppt."
Band 1775 - Kommando Gonozal von
Susan Schwartz
"Tut dir leid?" schnaubte Bully. "Du bist hier wie ein Betrunkener entlang-
getaumelt, und ich habe wirklich alles versucht, dir auszuweichen, und trotzdem schaffst
du es, in mich hineinzurennen - ich frage mich nur, wie."
"Ach, das ist eigentlich ganz normal so..."
Band 1776 - Endreddes Unterwelt von
Peter Terrid
...voller Finten und derart aalglatt, daß eine Diskussion mit ihm auf den Ver- such
hinauslief, einen Synthopudding an die Wand nageln zu wollen.
Band 1777 - Ende eines Unsterblichen von
H.G.Francis
"Das wird aber Zeit", kritisierte Tolot,... "Wo warst du so lange?"
"Ich habe mich in eine Ecke gesetzt und verzweifelt überlegt, woran es liegt, daß
ihr ohne mich überhaupt nichts erreicht", antwortete der Ilt frech. "Leider
habe ich keine Antwort gefunden..."
Band 1778 - Die Pounder von Arndt
Ellmer
"Bei den Versagern aus meinen Reihen handelt es sich um Soldaten, die ich von dir
ausgeliehen habe. Ich bewundere ihr Geschick, unvorbereitet in den Tod zu gehen."
Band 1779 - Tréogen von Horst
Hoffmann
"Was hast du denn erwartet, Narr?" fragte der Extrasinn. "Seit wann bist du
nicht mehr Realist genug, um deine Erwartungen am Minimum des Erreichbaren
auszurichten?"
Band 1780 - Der brennende Mond von
Robert Feldhoff
Bully über die Steuerung der WIZO: Ein bißchen wie tappen im Dunkeln, überlegte er. Mit
verbundenen Augen und mit Partygästen, die "heiß" oder "kalt" rufen.
Mehr ist es nicht.
Band 1781 - Kampf um NETWORK von
Peter Griese
"Merkst du nicht, daß die Operas so dumm sind wie ein Terraner nach einer Flasche
Palpyronischem Huckelbeerensaft?"
Band 1782 - Zwischen Schingo und Tampir von
Peter Terrid
"Bald werden wir sie gelöst haben", wisperte sie. "Die wirkliche dritte,
ultimate Frage..."
"Und was wäre das für eine ultimate Frage?"
"Wenn Mausbiber schlafen - schnarchen sie dann?"
Band 1783 - Das Versteck der Maschtaren von
H.G.Francis
"Da könnt ihr mal sehen, was ihr als Terraner...von eurem Allerwelt- aussehen
habt!" schloß er (Gucky). "Euch erkennt man sofort. Da bin ich mit meiner von
der Natur als ideal empfundenen Gestalt schon besser dran."
Band 1784 - Rückzug oder Tod von
Hubert Haensel
Furcht vor dem Tod? Nein, die habe ich nicht. Dann müßte ich mich auf einer unbewohnten
Welt einer noch unbekannten Galaxis hinter Paratronschirmen vergriechen und stündlich
bangen, daß die Sonne nicht zur Nova wird. Unsterblichkeit ist keine Gnade, sie ist eine
Last.
Band 1785 - Knotenpunkt Zonder-Myry von
Arndt Ellmer
"Umsonst ist nur der Tod", spottete Rutan. "Und der kostet dich das
Leben."
Band 1786 - Das Reparaturgehirn von
Robert Feldhoff
Und plötzlich hörten all die Phänomene auf. In der Basis herrschte Stille. Die
Schutzschirme standen, und es hatte (abgesehen von einigen angeblich geplatzten
Hochdrucktöpfen in der Bordküche) keine Opfer gegeben.
Band 1787 - Die Sklaven des Bezirks von
Horst Hoffmann
Wir Unsterblichen hatten vielleicht vergessen, woher wir kamen und wo unsere Wurzeln sind.
Ich glaube, daß sich dies inzwischen geändert hat.... Ich habe die Menschen zu den
Sternen geführt...und ich führe sie, und alle anderen hier Gestrandeten...auch wieder
heim!
Band 1788 - Testcenter von Susan
Schwartz
Bully: Nicht, daß ich etwas bedauern würde, aber ich würde gern manches noch einmal
erleben, und sei es auch nur im Gespräch mit einem anderen.
In Erinnerungen zu schwelgen - das macht die Vergangenheit lebendiger, als es die
Gegenwart je sein könnte.
Band 1790 - Ende einer Ewigkeit von
Robert Feldhoff
Die Großen der Schöpfung kommen mit nichts in den Händen. Und wenn sie zu wirken
beginnen, dann verwandelt sich allein ihr überlegenes Wissen in Macht... Ein Gedanke kann
eine Waffe werden, und ein Wille verwandelt sich in Realität.
Band 1791 - Die Brut von Peter Terrid
Aber dann erinnnerte sich...(Rhodan) an die Geschichte seines eigenen Volkes, und ihm
wurde bewußt, daß die Terraner der Vergangenheit durchaus hätten erfolgreich teilnehmen
können an einer Universumsmeisterschaft d. Grau- samkeit. Nein, es gab keinen Grund, sich
rühmend an die Brust zu schlagen und verächtlich auf andere herabzusehen.
Band 1792 - Lebensziel Rache von
Horst Hoffmann
Er war wie die kleine blaue, zuckende Flamme an Ende eines verkohlten Holz- scheits. Er
war wie der Wassertropfen, der, verblassend, in den trockenen Boden einsickert oder
verdampft. Er war am Ende des schmalen Wegs ins Herz des Vakuums, von dem er nur noch
hinabstürzen konnte.
Band 1793 - Tod den Galaktikern von
Hubert Haensel
"Mon dieu." Mike führte einen imaginären Degen gegen Erbtens Brustkorb.
"Will er seinem Herrn und Meister widersprechen? Solches ist ungebührlich und
schickt sich nicht in Gesellschaft..."
Band 1794 - Plan der Auferstehung von
H.G.Francis
"...Wie fühlst du dich als Barbar, Arkonidenhäuptling?"
Atlan lachte erneut.
"Diese Frage kommt ein paar tausend Jahre zu spät. Mitlerweile bin ich weder
Häuptling meines Volkes, noch sehe ich einen Barbaren in dir."
Band 1795 - Die Farbe Alenant von
Ernst Vlcek
Carlemo war sofort wieder guter Dinge. Das Verständnis des Freundes und seine scheinbar
aufmunternden Worte verscheuchten sein vilota und stimmten ihn sofort guili und frepper.
Band 1796 - Rückkehr der Sydorrier
von Susan Schwartz
Bully: "...Für uns sind Worte nicht nur einfach Schall und Rauch... Wenn wir unser
Wort geben, bedeutet es eine Menge - nämlich eine Ewigkeit! Wir können nicht einfach
leere Versprechungen geben, da wir unser Leben lang dafür die Konsequenzen zu tragen
haben..."
Band 1797 - Station der Roach von
Arndt Ellmer
Draußen vor dem Szocca trafen sie zusammen. Mike überreichte seinem Vater ein winziges,
verschnürtes Päckchen.
...
"Nun spann uns nicht länger auf die Folter, Mike."...
"Seit einer Stunde ist auf Terra der 24. Dezember..."
Band 1798 - Werkstatt des Lebens von
Peter Terrid
Sind jene Gesetze, die wir für dem Universum immanente Unverrückbarkeit halten... - sind
diese Naturgesetze und die Logik vielleicht nichts weiter,als flüchtige Regieanweisungen
in einem gigantischen Schauspiel, in dem alles und jedes und dies allzeit im Fluß und in
Bewegung und Veränderung begriffen sind...
Band 1799 - Der Kreis schließt sich von
Horst Hoffmann
...waren sie nicht viel weiter gekommen als die Menschen, die sie schon nach... der ersten
Zelldusche gewesen waren.
Die Besinnung auf sich selbst - sie hatten sie stehts vernachlässigt, und damit
vielleicht das Wichtigste auf ihrem Weg in die Zukunft und zu sich selbst als maßgebende
Träger der Verantwortung für diese Zukunft.
Band 1800 - Zeitraffer von Robert Feldhoff
"Es wäre möglich, daß ich nur durch Zufall
in diese Richtung sehe, und das ich in Wirklichkeit an Geld oder an Sex oder an die Wahl
des Ersten Terraners denke."
..."Und was kann ich dir bringen?"
..."Dann hätte ich gern einen Kaffee. Keinen Tee. Keinen Alkohol. Keinen Sex. Sehr
viel Zucker..."
Band 1801 - Die Herreach von Robert Feldhoff
...Kummerog sagt, Das Universum ist voller Zufall. Ob er leben wird oder sterben - es
hängt von der Macht des Zufalls ab.
Die Maschine sagt: Zufall definiere ich als das unausweichliche Resultat von Strömen,
deren Vorhandensein lediglich unbekannt war. So ist es. Das Universum pulsiert...
Band 1802 - Stiefkinder der Sonne von Hubert Haensel
"Die Sehnsucht nach der Ferne, nach den Wundern der Schöpfung. Wie viele Menschen
stehen nachts an ihren Fenstern und suchen hinter der Lichterflut nach den Sternen?..Sie
wissen auch, daß da mehr ist, sie spüren eine innere Unruhe, die sie nicht verstehen -
es ist der Zwang, Neues zu entdecken."
Band 1805 - Arsenal der Macht von Peter Terrid
Dies alles gefällt mir, und ich habe auch eine vage Ahnung, warum... Es ist als spüre
man den Hauch des Schöpfers durch den Kosmos wehen.... Ist dies das Bild, das sich...ES
dar- bietet, wenn er in sich hineinlauscht, seine Gedanken von Ewigkeit zu Ewigkeit
schweifen läßt...
Band 1808 - Landung auf Lafayette von Susan Schwartz
Schluchzend und wimmernd brach der einstmals verwegene Abenteurer und Anführer der
Beausoleils zusammen, rollte sich wie ein Igel und versuchte sich an sich selbst
festzuhalten.
Band 1809 - Hetzjagd durch den Hyperraum von Horst Hoffmann
Atlan: Ich habe viele Kämpfe bestritten und viele Kriege mitgemacht. Ich habe den Krieg
zu hassen gelernt, nicht zuletzt wegen der vielen Opfer, die ich gesehen hatte - manche
von ihnen Feinde, manche von ihnen Freunde. Im Tod spielt das keine so große Rolle mehr.
Band 1810 - Der Weg nach Camelot von Arndt Ellmer
Für Besucher, die es besonders lebensecht wünschten, war der Angreifer ein bepelzter
Roboter, der den Hals seines Opfers zwischen die Zähne nahm, ohne allerdings zuzubeißen.
Auf Kommando zog er sich umgehend auf seinen Baum zurück und wünschte weiterhin
angenehmen Aufenthalt.
Band 1814 - Unter dem Galornenstern von Robert Feldhoff
Foremons Blick ging ins Leere. Man konnte Tage gestalten und Jahrzehnte verschlafen, aber
sein Schicksal bestimmen, das konnte man nicht.
Band 1815 - Rätselwelt Galorn von Peter Terrid
Es war klar, daß auf diese Weise nur eine sehr rudimentäre Kommunikation zustande kommen
konnte. Selbst wenn wir uns einige Wochen ausschließlich auf diese Arbeit konzentriert
hätten, wären wir über ein Primitiv-Vokabular auf dem Niveau von
"Happi-Happi" und "Schlapp- Schlapp" kaum hinausgekommen.
Band 1816 - Hüter der Glückseeligkeit von Peter Terrid
Man konnte während einer Holokonferenz seine Freundin zwar sehen und hören, aber riechen
und begrapschen konnte man sie nicht.
Glücklicherweise: Man stelle sich vor, was herausgekommen wäre, hätten tausende von
Zuschauern gleichzeitig ihrer Verehrung für einen Trivideostar Luft gemacht.
Band 1822 - Die Haut des Bösen von Ernst Vlcek
"David Golgar!" rief Thea erleichtert aus. "Dich schickt der Himmel! Wie
bist du hereingekommen?"
"Das fragte auch die Jungfrau ihr Ungeborenes..."
Band 1824 - Zentrum der Zentrifaal von Hubert Haensel
Die Schöpfung zählte nach Milliarden unterschiedlicher Völker - wir alle, egal ob wir
Sauerstoff atmeten oder Methan, ob wir uns in sonnenverbrannter Wüste wohl fühlten oder
in der eisigen Kälte polarer Regionen, waren Kinder eines Universums.
Band 1825 - Kampf um Trieger von Hubert Haensel
Wann würden intelligente Wesen endlich von ihrer Intelligenz Gebrauch machen und mit
solchem Wahnsinn aufhören? Anstatt sich gegenseitig umzubringen...wären die vereinten
Kräfte aller besser in die Erforschung der Geheimnisse der Schöpfung gesteckt....
Ich hatte einen Traum, die Vision vereinter Galaxien...
Band 1826 - Die Schrottsammler von Peter Griese
"Es ist stinklangweilig hier", beklagte sich einer von ihnen..."Nichts zum
Um- bringen, nichts zum Zerstören...nichts zu fressen und nichts zu spielen.".....
"Harmlose Beschäftigungen sind blöd und öd."...
"Find ich auch...Warum dürfen wir Alaska nicht zerschnipseln? Das wäre ein
Spaß!"
Band 1826 - Flucht durch Bröhnder von Peter Griese & Robert Feldhoff
Einmal träumte ich, die Seele stünde einem fürchterlichen, in Blut getauchten Wesen
gegenüber. Das Wesen erhob seine sieben Hände. Die Arme wuchsen zu Werkzeugen aus Zeit
und Sternen- staub,umfaßten die Seele u. zerquetsch- ten sie. Und im Augenblick des Todes
wurde jede Spur, die d. Ysperay einmal i. Universum hinterlassen hatten, getilgt...
Band 1827 - Spielhölle der Galaxis von Arndt Ellmer
"Du nimmst mir das Wort aus dem Mund, Mädchen." Die Bricksen rutschte wie ein
bauchiges Holzschiff beim Stapellauf aus ihrem Sessel und schob ihre überbetonten
Proportionen ins rechte Licht. "....Wenn er erst einmal hier ist und ihn die
Langeweile packt..." Sie ließ den Satz offen und wippte be- deutungsschwanger mit
dem Körper...
Band 1830 - Der IQ-Dimmer von Ernst Vlcek
Fühl' mich ganz eigen. Berste vor Kraft, könnt' Bäume ausreißen. Aber da is' nix zum
Demolieren. Muß mich echt zusammenreißen. Seh' fast nix. Alles ve'schwomm'n.
Un'dauerndis'we'imweg. Hu'ensohnvonblue! 'tschuldigung...Da is' de' Kopf ganz Kla'. Dann
wiedaverz... verzweifle ich wegen, weil da is' nix drin im Schädel...
Band 1833 - Trokans Tor von Susan Schwartz
"So wird es aber nicht bleiben...Sie werden sich an den Wechsel von Hell und Dunkel
gewöhnen, ebenso daran, daß manches im Dunkel verborgen werden kann. Sobald es die
ersten Geheimnisse gibt, sind auch die ersten Unterschiede geboren."
Band 1836 - Mission in Fornax von Horst Hoffmann
...überlegen Sie sich, was ein Lebewe- sen erst zum Verbrecher werden läßt. Es sind die
Angst und die Verzweiflung derer,die nicht an d. Tischen der Wohl- habenden sitzen...wie
würden Sie je ein solches Gefolge hinter s. bringen kön- nen,würden Reichtum und Armut,
Liebe und Verachtung, ja Haß auch nicht noch heute so weit auseinanderklaffen...
Band 1837 - Rebekkas schwerster Gang von Arndt Ellmer
...die Erfahrungen, die Einzelwesen hier in der BASIS gewinnen,prägen in vielen Fällen
das Bild eines ganzen Volkes. Da- heim auf irgendeinem Planeten entsteht nach der
Rückkehr eine Meinung, findet Reflexion und Echo. So ist jedes Wort, das gesprochen wird,
jedes Verhalten das etwas bewirkt, Ausgangspunkt für etwas Neues an einem anderen Ort...
Band 1838 - Die schweigende Galaxis von H.G. Francis
Die Zeit geht über sie hinweg. Schon bald wird
niemand mehr von ihnen reden. Viele von ihnen können auf eine Kultur zurückblicken, die
nicht älter ist als 30.000 Jahre..sie erobern Sonnensys- teme...und fühlen sich wie die
Herrn des Universums. Dabei sind sie nicht mehr, als ein bißchen Staub, der sich für ein
paar Sekunden auf die Ewigkeit legt...
Band 1839 - Schwelle zum Absolutum von Arndt Ellmer
Vermutlich werde ich die Wahrheit nie erfahren.
Andere werden meine Arbeit zu Ende führen, und irgendwann wird das Kapitel um Tizian
Grannet und die Galactic Guardians zu Ende sein. Jemand ist immer da, der das Buch zumacht
und etwas zu Ende bringt.
Band 1841 - Jagd auf Ychandor von Horst Hoffmann
Hermon sprang auf..."T..T..Tanzen? Ich? Mit
dir?" Er schluckte. "Und vor allen Leuten! Das ist - schlag dir das aus dem
Kopf, Gerine!...Sie will mich fertig machen...Ich akzeptiere!...damit ich Zeit für
angenehmere Dinge habe."
"Einverstanden, ich werde versuchen Sevia zu überreden." - "Wozu?"
"Zu deinen `angenehmeren Dingen`..."
Band 1842 - Ein kleiner Freund von Hubert Haensel
Wie ein Funke inmitten ewiger Finsternis entstand
ein einziger Gedanke:
"Ich!"
In dem Moment begann das Leben. Mit dem Erkennen der eigenen Existenz. Der Gedanke wuchs,
wurde umfassender und alles beherrschend. - "Ich bin..."
Mit einem Aufschrei tauchte er ein, in die atemberaubende Vielfalt des Seins...
Band 1843 - Zwischen zwei Herren von Susan Schwartz
"Bitte nicht schon wieder! Maßnahmen! Dieses
Wort!" stöhnt er.
"Was hast du für ein Problem damit?"
"Ich hasse es! Es ist ein Un-Wort, und bedauerlicherweise nie aus der Mode
gekommen."
..."Dann darf ich wohl Vorsichtsmaßnahme auch nicht sagen?"
Perry verzieht das Gesicht in maßlosem Grauen. "Das ist ja noch schlimmer!"
Band 1844 - Die Pentrische Wolke von Peter Terrid
"...wie lange es her ist, das wir eine
menschliche Frau gesehen haben?"
Rhodan erlaubte sich ein schwaches Lächeln.
"Länger als mir lieb ist.", gab er zu und begann zu grinsen. "..das du
niemals die naheliegenden menschlichen Bedürfnisse aus den Augen verlierst."
"Ich bin halt kein Ritter der Tiefe. Nur der dicke dumme Knappe an seiner
Seite..."
Band 1846 - Kreise von Hubert Haensel
Zwei Kinderaugen starrten blicklos auf die
gegenüberliegende Wand,... Der Blick verlor sich in einer Unendlichkeit, die anderen
Personen wohl nie zugäng- lich sein würde....Sie waren weit aufge- rissen, diese ohnehin
schon großen Augen. Ihr wässeriges Blau verschwamm in dem blassen runden Gesicht...
Band 1848 - Zerrspiegel von Susan Schwartz
...Uferlos, wie eine unüberschaubare Sandfläche
erstreckte es sich über das mentale Bewußtsein aller Herreach und rieselte staubfein in
alle Gedanken...
Die Herreach lernten, was es bedeutete, Angst zu haben... Angst jedoch war ein Urinstinkt,
der sich nur zurückdrängen, nie aber gänzlich auslöschen ließ.
Band 1849 - Die Mittagswelt von Robert Feldhoff
Saedelaere stand auf. Er drehte sich um die Achse.
Soweit der Blick reichte war kein Lebewesen zu sehen...Er zog vorne seinen Raumanzug
auf...und entleerte seine Blase.
"Hiermit", erklärte er sarkastisch, "nehme ich diese Welt für die Liga
Freier Terraner in Besitz."
Band 1850 - Traumtod von Ernst Vlcek
Der Widerstand gegen etwas so natürliches wie den
Tod ist widernatürlich. Alle Religionen predigen das Ende des fleischlichen Seins als
Eintritt in eine höhere Existenzform. Aber es gibt keine Schule, die die Sehnsucht nach
diesem erstrebenswerten Zustand lehrt. So schicke ich euch in fünf Lektionen durch eine
Schule des Sterbens.
Band 1851 - In die Traumsphäre von Susan Schwartz
"Oh, Mila", stieß Nadja hervor,"oje,
wir sterben ja..." - Mila schaute sich nach- denklich um u. sah dann ihrer Schwester
gerade in die Augen. "Ja, Nadja."
...Ein Seufzen verhallt, ungehört, so leise. Ein sachtes Zittern durchläuft zwei
Körper, eine letzte Bewegung noch, eine Umarmung. - Langsames Verlöschen. Kein Bedauern.
Nur Frieden. Loslassen. - Dann nichts mehr.
Band 1853 - Im Zeichen von Thoregon von Horst Hoffmann
Als sehr junge Schülerin war sie vor dem lebenden
Nichts im Zentrum des Navigationstisches einer nachgebauten Schiffszentrale
zurückgeschreckt. Jetzt fühlte sie das Atmen des Weltalls mit allen seinen Sonnen und
Planeten; das Kommen und Gehen der Gezeiten mit ihren Gravitationsstürmen; Geburt und Tod
von Gestirnen, Nebeln u. Galaxien.
Band 1854 - Ein Bote Thoregons von Hubert Haensel
Nein, er verfiel nicht in den Fehler, die Betonung
nur auf Menschen zu legen, dafür war er viel zu sehr galaktopolitisch engagiert. Was für
Menschen galt, galt in gleicher Weise für Nichthumanoide... Nicht das Aussehen zählte -
das war eine Fabel, die zum Glück Ende des 20. Jahrhunderts alter Zeitrechnung auf der
Strecke geblieben war....
Band 1858 - Posbis weinen nicht von Horst Hoffmann
"..seht, ich gehe euch mit leuchtendem Beispiel
voran..."
Er verließ das Rednerpodest und floß hoch aufgerichtet auf etwa zweihundert
Pseudofüßchen dem Ausgang entgegen.
Er war wirklich ein leuchtendes Beispiel, denn als Relebo plötzlich..vor ihm stand u. ihn
paralysierte, konnte man ihm eine gewisse Lumineszenz nicht absprechen.
Band 1859 - Duell in der Traumblase von Robert Feldhoff
Jenseitsdreur wußte, daß er selbst genauso aussah.
Skulpturen aus Stein. Gefangen in einem zeitlosen Augenblick. Eingeschlossen in gefrorene
Stunden.
Band 1860 - Goedda von Ernst Vlcek
Es fielen keine Schimpfwörter wie
"Krozza" und "Quapuz"; und jeder gemeine Soldat, dem ein solches aus
dem losen Maul rutschte, wurde standrechtlich exekutiert - oder, wenn er der anderen Seite
angehörte, von den Vorsitzenden des Kriegsgerichts auf der Stelle verspeist.
Band 1861 - Bomben für den Brutkosmos von Peter Terrid
"Allein der Begriff Sinn existiert doch nur im
Zusammenhang mit Menschen... meinen wir damit eine gewisse Nützlichkeit in bezug auf uns
selbst - ohne uns, die interpretierenden Geschöpfe, gäbe es in der Natur keinen
Sinn...Aber wenn wir Sinn als eine gewisse Nützlichkeit für uns selbst definieren, wie
können wir selbst dann ein sinnvolles Leben haben?"
Band 1862 - Aufbruch der Herreach von Susan Schwartz
"Was wäre doch jetzt ein Tässchen Vurguzz
recht", murmelte Atlan verklärt. "Jedes Molekülteilchen im Vollrausch und mit
Lichtgeschwindigkeit durchs All..."
Band 1864 - Vorabend der Apokalypse von Horst Hoffmann
Sie kamen nicht mehr an ihr Zentrum des Ichs, der
Kern allen Seins schien für sie...verschlossen... Der innere Kosmos öffnete sich für
die zwei Galornen. Sie reisten tief hinein i.d. Wesen der Dinge, doch überall wo sonst
Oasen des Frie- dens und des Seins-an-sich gewesen waren, streckten ihnen hungrige Unge-
heuer ihre häßlichen Schädel entgegen.
Band 1866 - Am Ende einer Hoffnung von Hubert Haensel
Wieviele Gefährten und Freunde hatte ich in mehr
als zwölftausend Jahren verloren? Frauen waren dabei gewesen, die ich geliebt hatte...in
Augenblicken wie diesen wurde ich schmerzhaft daran erinnert, daß ich anders war als
andere Menschen, daß die relative Unsterblichkeit nicht nur ein Geschenk, sondern vor
allem eine Last war.
Band 1867 - Der Traumtänzer von Robert Feldhoff
Energie wechselt ihren Aggregatzustand. Partikel
fliegen, Wellen breiten sich aus, vernichten, was in ihrem Weg steht, stellen eine neue
isomorphe Ordnung her...er starb mit einem entsetzlichen Gefühl. Nicht, daß er
plötzlich Angst vor dem Tod entwickelt hätte, er fürchtete vielmehr das Leben danach.
- ENDE- ...und....
Band 1870 - Operation Wunderkerze von Ernst Vlcek
"Und kennen wir die richtige Frequenz?"
fragte ein anderer terranischer Wissenschaftler. "...oder müssen wir den kleinen
Müttern auf gut Glück irgendwelche hyperfrequenten Disharmonien vorspielen? Ich persön-
lich liebe die terranischen Klassiker wie Heino, Richard Wagner und Klaus & Klaus, das
geht ins Ohr.
Band 1871 - Mission der Siganesen von Erndt Ellmer
"Halt den Mund!" wies Golgar die Maschine
in ihr Schranken. "Du redest gefälligst nur, wenn du gefragt wirst."
"Dann hast du beim Programmieren einen gewaltigen Bock geschossen", kläffte der
Pseudohund. "Vielleicht sollten wir den Flug abblasen.Nicht auszudenken..., wenn du
im Schiff ähnliche Fehler eingebaut hast."
Band 1872 - Vermächtnis der Veego von Arndt Ellmer
"...mich töten, vernichten, eliminieren sie
sowieso, egal, was du tust oder unterläßt. Es darf, soll, kann keine Zeugen geben."
"Wie heißt du?" fragte der Roboter.
"Mavv-onzein-Mavvey", blubbert der Winzling. "Sie haben mich geraubt,
gestohlen, verschleppt und obendrein verkleinert, Gas abgelassen, verrunzelt."
Band 1873 - Zerstörte Zellen von Hubert Haensel
"...ich werde nicht tatenlos zusehen, wie
jemand aus Starrsinn sein Leben und das anderer wegwirft. Das ist nicht der Sinn unserer
Existenz."
"Du kennst den Sinn?"
"Vielleicht liegt er darin, auf ewig Fragen zu stellen", antwortete Perry.
"Oder Antworten zu finden", wandte Bully ein.
Band 1875 - Der Friede von Plantaago von Robert Feldhoff
Ich stellte mich an den Rand der Brücke und hauchte
meinen Atem hinaus. Die Luft kondensierte zu Galaxien im Mahlstrom, zu Sternen im
Leerraum, zu dunkler Materie an verlassenen Orten. Für einen Moment standen die
Augenblicke still... - "Du bist ein Dummkopf, Perry Rhodan. Ein halber Bote ist noch
lange kein halber Gott."
Zyklus 28 - Die Helliotischen Bollwerke
Band 1876 - Das Helliotische Bollwerk von Horst Hoffmann
Die Box fragt nach Perry Rhodan, nur nach ihm.
Ich weiß nicht aus welchem Grund das geschieht. Aber es erinnert mich an Zeiten, in denen
Rhodan ebenfalls der Nabel des Universums zu sein schien.
Ich bewundere ihn für das was er für uns getan hat, aber niemand sollte das sein...Uns
schon gar nicht ein Mensch.
Band 1877 -Das Trojanische Pferd von Horst Hoffmann
Sie ging um den Tisch herum, beugte sich über ihn
und küßte ihn auf den Mund. "Komm jetzt,..."
"Das sind gleich zwei Nadeln im Heu-
haufen", meinte er, als er sie zu sich zu- rückzog und zurückküßte, auf seine
Art.
Danch mußte Flame erst ihr Haar und ihre Kombination wieder in Ordnung bringen.
Band 1879 - Phantome in Terrania von Ernst Vlcek
Sein geübtes Auge erspähte zwei Topsider, die mit
zwei terranischen Frauen in Streit geraten waren. Er näherte sich der kleinen Gruppe und
erkundigte sich höflich nach der Sachlage.
"Die beiden Echsenschädel wollen uns anmachen", sagte die eine Frau.
"Wollen nur ein bißchen quicky- quicky", lallte der eine Topsider...
Band 1880 - Die Dscherro von Ernst Vlcek
...der prunkvolle Tand dieser Halle verblaßte neben
einem Relikt...Es handelte sich um einen hohen, senkrechten Balken, der oben von einem
kürzeren im rechten Winkel gekreuzt wurde. Und auf dieses Gestell war ein Terraner
geschlagen.Dokumentierte die Statue eine neue, grausame Seite der Terraner?...
"Könnte es sich hier um eine Folterkammer handeln?"
Band 1881 - Chaostage von H.G. Francis
"Jede Roheit hat ihren Ursprung in einer
Schwäche."
"Vermutet Seneca....Du meinst, wir Terraner sind es, die Schwäche zeigen?"
"Genau das. Haben wir nicht geglaubt, daß wir unangreifbar und vor allem unbesiegbar
sind? Wer sich einredet, daß er... allein auf dem Gipfel steht, befindet sich bereits auf
dem Weg nach unten."
Band 1883 - Die schiffbrüchige Stadt von Robert Feldhoff
"Klapp den Mund zu Dimo!" sagte sie leise.
"Geh mal zur Seite. Setz dich ans Terminal und ruf mir die Abteilungsleiter
zusammen!"
"Hier ins Büro?"
"Wohin sonst? Sollen wir uns auf dem Klo treffen?"
Band 1884 - Botschaft des KONT von Peter Terrid
Er brauchte entsetzlich viel Zeit, um zu begreifen,
daß er zum Begreifen entsetzlich viel Zeit brauchte....
Band 1885 - Zwischen den Sphärenrädern von Peter Terrid
Die Lastenfähre schien...ein bewegtes Leben hinter
sich zu haben...Die Atemluft enthielt einen Beigeruch von Tabak, Schweiß und Alkohol, die
ledernen Sitze waren fleckig und nahezu durchgescheuert, und Perry Rhoden verfolgte
amüsiert, wie Down Kempesch Kort einige Pinups betrachtete,die ein Vorbesitzer in der
Kabine zurückgelassen hatte.
Band 1886 - Nach der Apokalypse von Susan Schwartz
Das Mädchen war vor einem Monat zwölf Jahre alt
geworden. In den letzten zwei Tagen waren noch einmal ein paar Jahre hinzugekommen.
....Sie hatte vor allem gelernt, daß das Gesicht des Todes sanft und gütig war, nichts,
wovor man Angst haben mußte. Grausam und schrecklich war das Gesicht des Sterbens.
Band 1890 - Shaogen Himmelreich von Robert Feldhoff
"Platt wie 'ne Briefmarke, der Kerl",
kommentierte Reginald Bull. "Das läßt nicht sehr viel Raum fürs Gehirn. Hoffen
wir, daß er keinen Unsinn macht."
Band 1894 - Das vergessene Volk von Susan Schwartz
"Schlagen wir halt die Zeit tot", maulte
die ehemalige Zirkusartistin.
Dann fiel ihr Blick auf den Physiker, und der hob sofort die Hände.
"Die Zeit, Mondra, die Zeit, nicht mich!"
Band 1895 - Kampf um KONNEX A von Arndt Ellmer
Otterwein führte die Truppe zu einem
Informationsterminal. Die Automaten waren außer Betrieb, und der einzige Angestellte, ein
Mourmale, bekam es angesichts der Hundertschaft mit der Angst zu tun.
"Ich weiß nichts, ich kann nichts!"....
"Verräter bestraft Houcho Maull persönlich!...."
"Ich bin nicht da. Ich existiere nicht", hörten sie der hysterischen Mourmalen
ächzen..
Band 1898 - Das Daschka von Peter Terrid
In den Heldensagen der Menschen passierten solche
Szenen natürlich nicht. Da trugen alle menschlichen beteiligten SERUNS, die immer perfekt
funktionierten,... Das es Menschen gab, die grundsätzlich keine SERUNS trugen, weil sie
in den Dingern klaustrophobische Anfälle bekamen; daß es vielleicht nicht für jeden
einen SERUN gab... - all das kam...nicht vor.
Band 1899 - Katastrophe im Deltaraum von Horst Hoffann
Ich hatte nicht die Absicht, die Bewohner dieser
Galaxis darüber aufzuklären, daß sie eigentlich einem Hirngespinnst aufgesessen waren.
Nein, ich hatte nicht das Recht, ihnen die Hoffnung zu nehmen... Und wer konnte schon
sagen,ob nicht wirklich alle eine unsterbliche Seele besaßen? Wenn es das war, was hier
den Frieden sicherte, dann durfte es niemals geleugnet werden.
Band 1900 - Thoregon von Robert Feldhoff
Ein Kennzeichen des Menschen ist, stets nach Höherem zu
streben... - so heißt es. - Das 13. Jahrhundert geht jedoch in die Geschichte ein als das
Jahrhundert, in dem der Mensch aufhörte nach oben zu schauen....- Statt vorauszublicken,
schauten die Terraner seitwärts. Den Soziologen gilt dies als eine der wohl wichtigsten
Leistungen seit dem Aufbruch ins Weltall.
Band 1901 - Tödliche Tessma von Hubert Haensel
Nachdenklich drehte Rhodan das Erzeugnis einer hochstehenden Technik zwischen den Fingern
und reichte es anschließend an Reginald Bull weiter. - Bully verzog das Gesicht zu einem
anzüglichen Grinsen. - "Chipscheißer", sagte er bedeutungsschwer. "Wir
nehmen also sechs Chipscheißer an Bord....Mann, o Mann, sind wir weit gekommen."
Band 1902 - Bei den Setchenen von Susan Schwartz
"Werden wir uns lieben?" hoffte er.
Tebb zog lächelnd die Unterlippe nach unten. "Jetzt nicht, Surt. Ich muß
nachdenken."
"Und da kommst du ausgerechnet zu mir?" Surts Seitenschuppen klappten, und er
rollte seine Augen. "Och..."
Band 1903 - Bebenalarm von Susan Schwartz
"...und jetzt - ich male mir ständig aus, was
in vier Tagen passiert! Werden wir verbrennen? Werden wir erschlagen? Werden wir langsam
verrecken, alle Grausamkeiten vor Augen und alle Schmerzen der Welt in uns?"
"Ich weiß es doch selbst nicht, Mondra."
"Hast du keine Angst davor, Bully?"
Er lächelte. "O doch! Jedesmal aufs neue. Das hört nie auf..."
Band 1904 - Die Chronauten von Arndt Ellmer
Sie rührten sich nicht. Nur ab und zu ging ein
Zucken durch ihre Körper.
"Sie träumen", mutmaßte Tolot und verschwand in einem Seitengang. "Wir
wollen sie nicht stören."
"Eine Orgie", behauptete der Ilt lakonisch. "Ganz banal, nicht mehr."
Band 1905 - Zwischen den Zeiten von H.G. Francis
"Hör zu Happa-Happa", sagte der Ilt. -
"Mein Name ist Arbba-Chatta", stammelte der Rawwe.
"Das sage ich doch die ganze Zeit, Happa-Happa", blieb Gucky fröhlich...
"Mein Name ist Arbba-Chatta, und ich bin stolz darauf...Der Name bedeutet
nämlich..."
"Das du ständig Appetit hast, Happa-Happa", winkte der Mausbiber ab.
Band 1906 - Begegnung auf Curayo von H.G. Francis
...stürzten sie sich auf den Haluter. Mit eng an
den Körper gepressten Schwingen ließen sie sich auf ihn herabfallen.
"Gebratene Tauben wären mir lieber", sagte der dunkelhäutige Riese und
öffnete seinen Mund.
Im nächsten Moment verschwand einer der beiden Vögel zwischen den mächtigen Kegelreihen
seiner Zähne.
"Du bist verfressen",warf Gucky dem Freund vor.
Band 1908 - Asyl im Eismeer von Robert Feldhoff
Schließ die Augen, kleiner Zuuni. Schließ die Augen, und das Leid der Welt existiert
nicht mehr.
Band 1910 - Gestrandet auf Thorrim von Arndt Ellmer
"Du bist krank", behauptete Makromeer. "Wie soll ich ihnen die Angst
nehmen, wenn ich selber immer wieder in die Hose mache? Hast du keine Angst?"
Die Antwort des Astronomen und Physikers verblüffte ihn total.
"Ich trage seit Wochen eine Einlage und wechsle diese regelmäßig."
Band 1913 - Jedders Mission von Horst Hoffmann
"Und Alter? Hast du die volle Dröhnung bekommen, oder tust du nur so?... Ich sage
dir, INTERKOSMO ist das Allerschärfste seit Rollin' Beethoven. Voll ertrusisch, der
Sound, der fegt doch alles weg - Alter, die sind kosmisch, ich teleportier' voll ab bei
denen."